Wir über uns






WIR ÜBER UNS


Aus der Not, dass sich in Deutschland kein Verlag finden ließ, der sich der neuen epochalen Idee der solidarischen Gesellschaft öffnete und Bücher veröffentlichte, die sich der Zukunftsbewältigung widmen, entstand der Plan, einen eigenen Verlag dafür in Hannover zu gründen. Fünf beherzte Männer, darunter ein Druckereibesitzer, ein Großbauer und ein Rechtsanwalt, der einmal Chef der UFA war, gründeten 1972 unseren Moorburg-Verlag in Hannover-Bemerode.
Unser erstes Verlagsobjekt war das grundlegende Buch "Die Solidargesellschaft" von Walter Löwen. Zum Geleit autorisierte Bundespräsident Gustav Heinemann einen Ausschnitt aus seiner berühmten Rede, in der es heißt: "Wir brauchen neue Ordnungen und neue Gewohnheiten, neue Spielregeln und neue Verhaltensweisen. Zur neuen Ordnung gehören die Vereinten Nationen. Zur neuen Gewohnheit muss es werden, einen Konflikt auch mit den Augen des Gegners zu beurteilen. Zu den neuen Spielregeln muss die Bereitschaft zum Kompromiss gehören. Der Krieg ist kein Naturgesetz. Auch der Frieden ist kein Naturgesetz. Beide sind das Ergebnis menschlichen Handelns. Jenseits des Friedens gibt es keine Existenz mehr. Daher müssen wir der Geißel neuer Kriege entschlossen begegnen."
Bundeskanzler Konrad Adenauer, dem Löwen sein System schon in Keimform vortrug, sagte: "Junger Mann, was Sie sich zusammengeschrieben haben - das ist die Zukunft! Das arbeiten Sie richtig aus!" Was die beiden Staatsmänner einprägsam äußerten, nahmen wir uns zum Motto. Wir wollten nicht bloß theoretisieren, sondern auch unterhalten, damit der mitdenkende Leser die Welt, in der er lebt, so verstehen lernt, wie sie ist, um gleichzeitig zu erkennen, wie sie verändert werden muss, damit das menschliche Zusammenleben gerecht, men-schenwürdig und erlebenswert wird. Genau dies war der Inhalt unseres zweiten Verlagsobjekts, des 1267 Seiten starken Romans "Der Richter" von Walter Löwen, den er später zur Trilogie "Gesetz und Gewissen" über das Jahrhundert der Deutschen erweiterte, mit den drei Teilen "Der Richter", "Wer nie sein Brot mit Tränen aß" und "Spiel mit dem Schicksal", die wir jetzt als Neuausgabe vorstellen.
Löwen entwickelte sich zum Theoretiker der einzig denkbaren gerechten menschlichen Gesellschaft, der Solidargesellschaft, in der Partnerschaft statt Klassenkampf, Miteigentum durch gerechte Gewinnbeteiligung statt Enteignung, Brüderlichkeit statt Klassen-, Rassen-, Glaubens- und Geschlechterhass und Solidarität statt Faustrecht unter den Menschen und Völkern herrschen, und dies wird möglich, indem einer für alle und alle für einen mitbürgen, mithaften und im Rahmen der fünf Pflichtversicherungen für Arbeit, Krankheit, Invalidität, Rente und Pflegefall auch mitbezahlen, damit jeder in Freiheit, Frieden, sozialer Gerechtigkeit, persönlicher und nationaler Sicherheit sowie im individuellen Wohlstand und in kollektiver Wohlfahrt leben kann. Dies ist die heile Welt, und er nennt sie das "Paradies der Partner".
Natürlich löst die Solidargesellschaft den Kapitalismus und den Sozialismus und jede andere Form der Aus-beutergesellschaft ab. Daher ging es ihm wie Marx, über den er promovierte. Weil das Establishment in West und Ost kein Paradies der Partner will, erklärte man: "Das ist eine schöne Utopie!"
Fragen wir uns: kann ein Gesellschaftsmodell, das die Synthese von Freiheit, Demokratie und Menschen-rechten darstellt, eine bloße Utopie sein? Wir leben doch in Freiheit, wir praktizieren die Demokratie, wir ertrotzen uns Menschenrechte, nur geschieht dies alles nicht systemgerecht, weshalb unsere Freiheit, unsere Demokratie und unsere Menschenrechte voller Fallgruben und Heimtücken sind, die uns zum Abgrund treiben. Ausgerechnet die Nutznießer der Fallgruben und Heimtücken verleumden das Ideal, nach dem wir streben, als Utopie. Doch seit Franz Müntefering den Brutalkapitalismus als inhuman kritisierte, muss nun endlich die Ausbeutung durch die Gewinnbeteiligung beendet werden, und damit wir uns nicht in den Klassenkampf oder gar in neue Diktaturen verirren, wird die Solidargesellschaft aktuell - mehr noch: sie wird akut!
Deshalb entschloss sich der Moorburg-Verlag, der erst jetzt ins Internet geht, zu dieser Aktion, und zwar vorerst nur mit einem unserer Autoren, mit Walter Löwen, um zunächst fünfzehn seiner insgesamt 45 veröffent-lichten Bücher zu überaus humanen Preisen der breiten Leserschaft anzubieten. Leider ist es so, dass wir in den Publikationsmedien nur dann eine Rezension erreichen, wenn wir mit Riesenanzeigen werben. Bestseller werden nur noch mit viel Geld "gemacht". Damit Sie sich einen Überblick über diesen Autor verschaffen können, fügen wir in einem Werksverzeichnis auch die restlichen lieferbaren Bücher von Löwen an, über dessen Gesamtwerk Dr. Wolfgang Mauersberg, Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung , urteilte:
"Ihr Lebenswerk ist wahrhaft phänomenal!"